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Woran erkennt man ein gutes Unternehmen (Teil 3)

Um die Qualität eines Unternehmens zu beurteilen, muss man drei Felder analysieren:

  • die Marktstellung
  • Bilanz und Cashflow
  • das Management

In den letzten beiden Beiträgen haben wir uns mit Kriterien für eine gute Marktstellung sowie mit der Analyse und Bewertung von Bilanz und Cashflow beschäftigt. Heute geht es weiter mit:

3. Das Management

Aufgabe des Management ist es, ein Unternehmen im Interesse der Besitzer zu führen. Bei einer Aktiengesellschaft sind die Besitzer die Aktionäre, d.h. das Management (also die Vorstandsmitglieder) sind sozusagen die Bevollmächtigten der Aktionäre.

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Woran erkennt man ein gutes Unternehmen (Teil 2)

Um die Qualität eines Unternehmens zu beurteilen, muss man drei Felder analysieren:

  • die Marktstellung
  • Bilanz und Cashflow
  • das Management

Im letzten Beitrag haben wir uns mit Kriterien für eine gute Marktstellung beschäftigt. Heute geht es weiter mit:

2. Bilanz und Cashflow

Bei der Analyse einer Bilanz kann man sich zweierlei anschauen: Man kann sich die Aktiv-Seite ansehen und versuchen, die dort aufgeführten Werte (Assets) zu beurteilen. Und man kann sich die Passivseite anschauen und die Verschuldung analysieren. Die Differenz aus Assets und Verschuldung ergibt dann das Eigenkapital, also den theoretischen Wert des Unternehmens aus Sicht der Aktionäre.

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Woran erkennt man ein gutes Unternehmen? (Teil 1)

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Ein Unternehmen zu einem günstigen Kurs zu kaufen ist eine Sache. Dazu braucht man lediglich ein Unternehmen mit halbwegs konstanten Gewinnen und Dividenden zu einer entsprechend hohen Dividendenrendite (bzw. einem niedrigen KGV) zu erwerben.

Eine andere Frage ist aber, ob man damit auch ein gutes Unternehmen erwirbt. Also ein Unternehmen, das einem nicht lediglich einen (hoffentlich) vernünftigen Gewinn im Depot beschert, sondern ein Unternehmen, dem man langfristig mit gutem Gefühl sein Geld anvertrauen kann. Ein Unternehmen, von dem man wirklich überzeugt ist, mit dem man also „gut schlafen“ kann.

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Anleihen: Kupon und Zinsänderungen

Momentan sind Aktien immer noch günstig bewertet, während sich bei Anleihen bekanntermaßen eine Blase gebildet hat. Dennoch wird eines Tages der Zeitpunkt kommen, an dem Anleihen wieder günstiger als Aktien bewertet sind. Aus meiner Sicht ist dieser Zustand erreicht, wenn die Dividendenrenditen deutlich unter den erzielbaren Anleihenrenditen liegen. Dann sollte man zumindest einen Teil seines Depots in Anleihen umschichten (auch wenn ich persönlich mich nie völlig vom Aktienmarkt zurückziehen würde).

Eine solche Umschichtung hat zwei Vorteile: Erstens parkt man Geld zu einem vernünftigen Zins in Anleihen, während man auf eine Normalisierung der Dividendenrenditen (sprich: einen Kursrückgang am Aktienmarkt) wartet. Man kann dann mit diesem Geld bei günstigeren Kursen zukaufen. Zweitens kann man bei fallenden Zinsen zusätzliche Kurssteigerungen bei Anleihen mitnehmen. Weiterlesen …

Antizyklische Spekulation: E.ON

E.ON SE (WKN: ENAG99)

Heute mal etwas anderes: Ich überlege mir, ob sich ein antizyklischer Kauf von EON-Aktien lohnt. E.ON hat gerade erst ein neues Mehrjahrestief markiert. Die Stimmung ist extrem schlecht: Alleine am 31.1. sind laut finanzen.net neun Verkaufsempfehlungen gegeben worden. In den einschlägigen Foren vertreten 80% der Leute die Meinung, dass die Firma selbst bei den jetzigen Preisen noch zu teuer ist. Einige verkaufen sogar jetzt noch.

Die momentane Situation

Was ist passiert? Im September 2012 erreichte die Aktie noch ein Maximum von fast 20 Euro (jetzt: knapp 13 Euro). Im Oktober hat E.ON öffentlich angekündigt, dass die Prognosen für die nächsten Jahre überprüft werden müssen und die Dividende im Geschäftsjahr eventuell niedriger ausfallen wird. Der Kurs stürzte daraufhin auf etwa 14 Euro. Weiterlesen …

Interessante Links

Das aktuelle KGV des DAX findet ihr hier. Momentan sind wir noch unter 11, d.h. bei gleichbleibenden Gewinnen würde man eine langfristige Rendite von über 9% erwarten. Wir haben also immer noch Kaufkurse.

Auf SFG Value Blog findet man Listen mit deutschen, europäischen und amerikanischen Unternehmen, die seit 20 oder 25 Jahren konstante bzw. steigende Dividenden ausschütten.

Eine interessante Analyse zum Thema Performance risikoarmer („langweiliger“) Aktien findet man hier . Es lässt sich zeigen, dass risikoarme Aktien in den letzten zehn Jahren besser performt haben als risikoreiche Aktien.  Interessant ist vor allem, dass noch vor zwanzig Jahren die Performance risikoarmer und risikoreicher Aktien fast exakt im Gleichklang verlief. Das Verhalten des Marktes hat sich also qualitativ verändert. Der verlinkte Artikel macht auch einen Erklärungsversuch, der mich allerdings nicht überzeugt. Maß für das Risiko ist bei dieser Analyse die Volatilität der Aktienkurse.

Analyse: Coca-Cola

Coca Cola Co (ISIN US1912161007)

Es lohnt sich, immer einige erfolgreiche Firmen auf dem Radar zu haben, die man in Zukunft vielleicht gerne kaufen würde. Das ist vor allem wichtig, um eine ungefähre Vorstellung vom fairen Aktienkurs zu haben und somit etwaige Kaufgelegenheiten nicht einfach zu übersehen.

Diesmal schaue ich mir also Coca Cola an, eine Firma die einerseits wegen ihres einfachen und konjunkturunabhängigen Geschäftsmodell, andererseits aber vor allem wegen ihrer extrem starken Marke und damit nahezu unangreifbaren Marktposition interessant ist. Warren Buffett würde sagen: Die Firma hat einen „Moat“, also einen ökonomischen Burggraben, der sie vor Konkurrenz schützt.

Ertragssituation

Wie sehen nun die tatsächlichen Zahlen aus? Zunächst einmal schaue ich mir die Entwicklung von Umsatz und Cashflow der letzten sechs Jahre an:

Jahr Umsatz operativer Cashflow Investment-Cashflow freier Cashflow
 2006  24088  5957  -1700  4257
 2007  28857  7150  -6719  431
 2008  31944  7571  -2363  5208
 2009  30990  8186  -2019  6167
 2010  35119  9532  -3858  5674
 2011  46542  9474  -4114  5360

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